Mercy Orthopedic Hospital (USA)

Die Herausforderung

Das Mercy Orthopedic Hospital gehört zu Mercy, dem fünftgrössten katholischen Gesundheitssystem in den Vereinigten Staaten. Mercy besitzt mehr als 45 Krankenhäuser und 700 stationäre und ambulante Einrichtungen. Das ehemalige ambulante Zentrum für Chirurgie wurde in ein orthopädisches Krankenhaus mit 24 Betten umgewandelt, um das Ziel zu erfüllen, das Gesundheitswesen mehr dort anzusiedeln, wo die Patienten tatsächlich leben.

Bei allen neuen Gebäuden sollte ein unverkennbares architektonisches Merkmal wie die Laterne mit Kreuz integriert werden, um die Zugehörigkeit zur Mercy-Gruppe hervorzuheben. Die Latene mit Kreuz ist eine verglaste Vorhangfassade bei den Eingängen, die aus Fenstern und senkrechten Leisten das Symbol des Kreuzes darstellen.

Die Sicht aus dem jeweiligen Gebäude heraus war ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Neugestaltung. Das Mercy Orthopedic Hospital zeigt mit seinem Standort an der kreisförmigen Strassenführung durch das komplette Mercy-Gelände in westliche Richtung. Darüber hinaus zeichnet sich der Aussenbereich durch üppig bepflanzte, prachtvolle Gärten aus, die den Patienten eine Sicht in die Natur bieten.

„Mercy hat eine Reihe architektonischer Grundsätze definiert, welche die Marke und ihre Verbundenheit mit dem Gemeinwesen widerspiegeln, sodass ihre Einrichtungen jederzeit als solche zu erkennen sind“, so Michelle Teague, Architektin bei Polk Stanley Wilcox Architects. „Man wollte über die Architektur das Patientenerlebnis nochmals intensivieren und gleichzeitig dafür sorgen, dass weiterhin eine Verbindung nach draussen bestehen bleibt. Aber auf Grund des nach Westen zeigenden Eingangs ergaben sich schwerwiegende Probleme hinsichtlich der Steuerung der Sonneneinstrahlung innerhalb des Empfangsbereichs.“

Mechanische Rollos, die für gewöhnlich eine gängige Lösung in Bezug auf Probleme mit der Steuerung der Sonnenenergie sind, wären im Mercy Orthopedic Hospital nicht praktikabel gewesen, da der Eingangsbereich mit einer mehrstöckigen verglasten Vorhangfassade versehen ist. Die Rollos hätten ausserdem den Blick auf das Erkennungsmerkmal des Kreuzes verdeckt und die Sicht nach draussen verhindert.

Die Lösung

Mercy hat sich deshalb für das sich dynamische Glas SageGlass® entschieden, da damit alle Vorgaben erfüllt wurden. Zudem wurde die Gefahr einer Blendung durch das Sonnenlicht gebannt und gleichzeitig konnte die Sicht nach aussen erhalten werden.

SageGlass ist ein elektronisch tönbares Glas für Fenster, Oberlichter und Vorhangfassaden. Es tönt sich automatisch, um den Einfall des Sonnenlichts ohne Hilfe von Jalousien oder Rollos zu regeln. Weitere Vorteile sind der der Blickkontakt zur Aussenumgebung und ein niedriger Energieverbrauch.

„Dank SageGlass war es möglich, von innen heraus einen phantastischen Effekt zu erzielen, da die sich dynamisch tönenden Fenster den Rahmen für die  Laterne mit Kreuz bilden“, so Teague. „Ausserdem ist damit eine permanente Verbindung zum wunderschönen Aussenbereich sichergestellt - und das kommt Patienten wie Mitarbeitenden gleichermassen zugute. Es ist für uns deshalb eine Win-Win-Situation.“

Die Vorteile

Mit der dynamisch tönbaren Verglasung konnten also nicht nur die durch den Standort des Krankenhauses verursachten Probleme hinsichtlich Blendschutz und freier Sicht gelöst werden. Gleichzeitig konnten die von Mercy definierten Zielvorgaben für die Raumausleuchtung durch Tageslicht, die Energieeffizienz und das Bauen unter ökologischen Gesichtspunkten erfüllt werden.

Nach Aussage von Michelle Teague verfolgt man bei Mercy aggressiv den Ansatz der Energieeinsparung und bedient sich dazu bei neuen Bauprojekten entsprechender Beleuchtungsspezifikationen und Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. SageGlass erfüllt all diese Richtlinien. Darüber hinaus gewährleistet SageGlass tagsüber einen optimalen Einfall des Tageslichts in ein Gebäude, während gleichzeitig für Blendschutz und ein angenehmes Raumklima gesorgt wird.

  • PROJEKTDATEN:
  • Ort:
  • Fort Smith, Arkansas, USA
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  • Projekt:
  • Architekt: Polk Stanley Wilcox Architects
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  • Fotograf:
  • Ken West
SageGlass bietet eine permanente Verbindung zu den wunderschönen Außenbereichen - und das kommt Patienten wie Mitarbeitern gleichermaßen zugute. Für das Innenraumerlebnis also eine Win-Win-Situation.

Michelle Teague, ArchitektinPolk Stanley Wilcox Architects

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