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Das Ingenieurbüro GREISCH wählt für die Renovierung des Glasdachs seiner Büros in Lüttich (Belgien) das dynamische Glas von SageGlass

Eine intelligente Lösung, die optimalen Komfort bietet. Gleichzeitig bleibt die bestehende Dachkonstruktion gewahrt

18. Juli 2022

Foto: SageGlass – Fotograf: Marc Detiffe

GREISCH, eines der bekanntesten Ingenieur- und Architekturbüros in Europa, erweiterte im Jahr 2008 seine Räumlichkeiten in Lüttich (Belgien). Ein voll verglastes Atrium und Übergänge mit gläsernen Geländern wurden errichtet, um das alte und das neue Gebäude harmonisch miteinander zu verbinden. Zwar wurde das Lüftungs-/Klimasystem an die neuen Gegebenheiten angepasst, doch fühlten sich einige Mitarbeitende im Laufe der Jahre angesichts der zunehmend heisseren Sommermonate in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt. 2020 führte das Ingenieurbüro GREISCH eine Zufriedenheitsumfrage unter den Mitarbeitenden durch. Die Umfrage hatte zum Ziel, die bestehenden Probleme klar zu identifizieren und rasch Lösungen zu finden, damit die Teams im Sommer wie im Winter in einer angenehmen Umgebung arbeiten können. Man erkannte schnell, dass das vollständig verglaste Atrium (242 m²) mit einer Verdunkelungslösung ausgestattet werden musste, um:

  • den Wärmeeintrag zu minimieren,
  • die unterschiedlichen Temperaturen auf den verschiedenen Etagen zu regulieren,
  • starke Blendeffekte auf den Computerbildschirmen zu vermeiden.

Nach einer ausführlichen Analyse der verschiedenen Systeme im Markt entschied sich das Projektteam von GREISCH für das elektrochrome Glas von SageGlass*, das sich im Verlauf des Tages automatisch an die Wärmeeinwirkung der Sonneneinstrahlung anpasst. Das intelligente Glas bietet nicht nur einen hervorragenden Sonnenschutz, sondern sorgt auch stets für genügend natürliches Licht und eine freie Sicht nach draussen. So profitieren die Mitarbeitenden von einem thermischen, visuellen und akustischen Komfort, der sich förderlich auf die Konzentration auswirkt. Auf Bauherrenseite kann GREISCH durch diese Lösung Energiekosten einsparen, da sich der Klimatisierungsbedarf senkt. Auch gehören die mit herkömmlichen Verdunkelungen wie Jalousien verbundenen Instandhaltungskosten der Vergangenheit an.

* Mit dem Gütesiegel «Solar Impulse Efficient Solution» ausgezeichnet.

Foto: SageGlass – Fotograf: Marc Detiffe

Das Highlight der Renovierung

Die 140 Glasscheiben von SageGlass (900 × 2300 mm und 900 × 1300 mm) wurden in weniger als drei Monaten von der belgischen Firma GROVEN+PORTAL eingebaut und im Frühjahr 2021 von SageGlass in Betrieb genommen. Auf dem gesamten Glasdach wurden die bisherigen Scheiben durch die neuen ersetzt, sodass die Holz- und Stahlstruktur des Gebäudes nicht beschwert wird. Auf eine Verstärkung konnte daher komplett verzichtet werden – ein echter Kostenvorteil. Auch der Einbau konnte viel schneller vonstattengehen. Das Abdichtungssystem des Glasdachs wurde ebenfalls von Grund auf überarbeitet. Die Stromkabel wurden in Verkleidungen an der Aussenseite der Glasflächen versteckt.

Die Mitarbeitenden fühlen sich viel wohler

«Gemeinsam mit SageGlass planen wir für den nächsten Sommer eine umfassende Studie zum Thema Raumkomfort, um zu erfahren, wie sich die neue Lösung in konkreten Zahlen niederschlägt. Schon nach wenigen Monaten konnten die Mitarbeitenden einen deutlichen Unterschied feststellen, vor allem zwischen Juli und September letzten Jahres und vor einigen Wochen im März, als es die ersten warmen Tage gab. Sie sind sehr zufrieden, werden nicht mehr von den Sonnenstrahlen geblendet, und der Innenraum heizt nicht mehr so stark auf. Auf allen Etagen herrscht eine angenehme, gleichmässige Temperatur, und die Klimaanlage muss weniger genutzt werden», erklärt Christophe DARTOIS, Projektleiter Spezialtechnik bei GREISCH.

Foto: SageGlass – Fotograf: Marc Detiffe

Einfacher Einbau und Betrieb der Scheiben über die intelligente SageGlass Steuerung

Das dynamische Glas wird von SageGlass einbaufertig geliefert. Der Einbau erfolgt wie bei einer herkömmlichen Verglasungslösung, ein Elektriker stellt die elektrischen Anschlüsse her. Das Glas wird automatisch mit Sensoren gesteuert, die sich auf dem Dach befinden und dem Sonnenverlauf um 360 Grad folgen. Die Tönung der Scheiben wird dadurch automatisch und gleichmässig reguliert: von «hell» mit einem Faktor g = 0,38 und einer Lichtdurchlässigkeit tL = 60 % bis «maximal» mit einem Faktor g = 0,05 und einer Lichtdurchlässigkeit tL = 1 %.

Das SageGlass Team hat die Einstellungen programmiert. Um den konkreten Bedürfnissen des Ingenieurbüros GREISCH gerecht zu werden, wurden verschiedene Nutzungsszenarien erstellt. Bei Bedarf können diese Voreinstellungen nach mehreren Monaten der Inbetriebnahme durch den technischen Support von SageGlass per Fernzugriff auch umprogrammiert werden. Das Glas kann auch direkt «manuell» über einen Touchscreen an der Wand oder über ein Tablet gesteuert werden, das mit der Gebäudeleittechnik (GLT) verbunden ist. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn der Raum beispielsweise für eine Videoprojektion abgedunkelt werden soll.

Foto: SageGlass – Fotograf: Marc Detiffe